Wie ein Verkehrswertgutachten entsteht

Willkommen
Kurzgutachten
Verkehrswertgutachen
Versteigerungen
Kostenmanagement
Bewirtschaftungskonzepte
aktuelle Bewertungen
Honorare
Kontakt · Anfahrt
Impressum · Datenschutz
Ein Kunde hat Bedarf an der Bewertung eines Einfamilienhauses und erhält zunächst einen Werkvertragsentwurf mit Preisen, Bedingungen und Terminen sowie ein Vollmachtsformular zur Einholung von Auskünften und notwendigen Unterlagen vom Amtsgericht, dem Amt für Geoinformation, dem Bauordnungsamt, der Baulastenstelle und weiteren Behörden.

Bei Beauftragung wird ein Ortstermin zur Besichtigung des Bewertungsobjektes vereinbart.
Die Ortsbesichtigung wird vom Sachverständigen persönlich durchgeführt (ggf. zusammen
mit einer Hilfsperson).
Bei Einfamilienhäusern dauert der Besichtigungstermin und die Inaugenscheinnahme des Gebäudes ca. eine Stunde. Hierbei werden Fotos erstellt, Maße geprüft und eventuell vorhandene Baumängel und Bauschäden begutachtet, bewertet und dokumentiert.

Die Erarbeitung des Verkehrswertgutachtens beginnt mit der Ermittlung der Wohnfläche gemäß bestehender Verordnungen sowie der Bruttogrundfläche nach DIN. Wenn das Vergleichswert-verfahren zur Bewertung gewählt wird, erfolgt eine Anfrage für Vergleichskaufpreise aus der Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses an das Amt für Geoinformation. Aus mindest. 10 Vergleichskaufpreisen für vergleichbare Einfamilienhäuser, in vergleichbarer Lage, mit vergleichbarer Ausstattung, vergleichbarem Baujahr, vergleichbaren Grundstücksgrößen, u.v.m., wird ein repräsentativer Vergleichspreis ermittelt. Beim Sachwertverfahren wird unter Zuhilfenahme von Normalherstellungskosten, lt. Tabellen und individuellen Anpassungen,
der Substanzwert unter Berücksichtigung der Alterswertminderung ermittelt.

Das Gutachten wird nach der ImmoWert V (2010) und der Wert R (2006) mit entsprechender Gliederung der zu untersuchenden und zu bearbeitenden Punkte angefertigt. Je nach Objektgröße und Art, umfasst das Gutachten etwa 10-15 Seiten. Anlagen in Form von Zeichnungen, Auszügen aus dem Liegenschaftsbuch, der Liegenschaftskarte (Lageplan 1:1000), Fotos des Bewertungsobjektes, Übersichtsplan, Tabellen mit der Ermittlung der Wohn- und Bruttogrundfläche sowie Tabellen mit statistischen Auswertungen der Vergleichskaufpreise werden dem Gutachten beigefügt.

Bedarf an Gutachten besteht vorwiegend bei Erbfällen, Erbauseinandersetzungen, Schenkungen, Ehescheidungen und bei steuerlichen Bewertungsnotwendigkeiten,
z.B. der Feststellung des Verkehrswertes.

Das Verkehrswertgutachten erhält wertvolle Informationen über den aktuellen Wert einer Immobilie, marktgerecht bewertet von einem sachkundigen Fachmann.